So, 29.06 – Mi 02.07 Sydney

Juli 10, 2008 at 6:18 | In Juni 2008 | Leave a Comment

Nach 3 Flugstunden kamen wir nach einer recht kurzen Nacht bereits um halb neun morgens in Sydney an. Anschließend ging es dann mit dem Taxi zu Santi, ihrem Mann Jerry und ihrem kleinen Sohn Jonathan. Santi ist die Schwester meiner Tante und wohnt schon seit einigen Jahren in Sydney und hat uns deshalb eingeladen für unsere Zeit in Sydney bei ihr zu wohnen. Nachdem wir uns ein wenig bei ihr zu Hause eingerichtet hatten waren wir dann zusammen mit der ganzen Familie beim Chinesen Mittag essen. Es gab von allem etwas, und wir probierten ziemlich viel aus, von Dim Sims bis zu frittierter Eiscreme =).

So gestärkt ging es dann mit dem Bus nach Downtown Sydney. Natürlich haben wir als erstes die Harbour Bridge und das Opera House bestaunt. Als nächstes stand ein Stadtviertel namens the Rocks auf dem Plan. Es ist ein ziemlich altes Stadtviertel direkt neben dem Hafen in dem viele kleine Geschäfte und Restaurants (sogar ein deutsches in dem es Brezeln und Weißbier gab) Platz gefunden haben. Glücklicherweise war auch noch Markttag, so dass wir über den Markt schlendern konnten und allerlei australische Köstlichkeiten umsonst probieren konnten.

Zum Schluss haben wir uns das Opera House dann noch ein wenig genauer angeschaut was bei dem tollen Sonnenschein, den wir in Sydney erwischt haben einfach genial war. Allerdings waren wir beide total müde vom frühen aufstehen, so dass wir wieder zurück zu Santi gefahren sind, wo wir mit leckerem indonesischen Essen empfangen wurden.

Am nächsten Tag ging es zunächst wieder zum Hafen namens Circular Quay. Von dort aus starteten wir unsere Tour über den Botanischen Garten, in dem es sehr viele interessante Sachen zu bestaunen gab. Z.b. flogen dort Papageien einfach so frei rum und an einer anderen Stelle hing ein ganzer Baum voller Fledermäuse. Nach einem kurzen Abstecher zu einem Aussichtspunkt namens Mrs Macquarie’s Chair, der ebenfalls im Botanischen Garten zu finden ist ging es weiter zum Hyde Park und der St. Mary’s Cathedral in der schon bald der Papst zu Besuch ist, da in Sydney ab 15. Juli der World Youth Day stattfindet. Weiter ging es über das Queen Victoria Building, einem sehr alten Gebäude in dem jetzt die nobelsten Geschäfte untergebracht sind, und die Town Hall zum Darling Harbour. Dort haben eines der beiden Lindt Cafés, die es in Sydney gibt besucht und eine leckere heiße Schokolade genossen. Nach einem Abstecher in Chinatown ging es noch auf den Obeservatory Hill um zum Abschluss des Tages den tollen Blick auf Darling Harbour und die Harbour Brigde zu werfen.

Am dritten Tag fuhren wir mit der Fähre nach Manly wo uns ein herrlicher Strand mit türkisfarbenem Wasser empfing. Wenn es nicht so windig gewesen wäre, wären wir sofort ins Wasser gesprungen, aber so war es uns einfach zu kalt. Deshalb sonnten wir uns einfach ein wenig am Strand und machten einen kleinen Spaziergang entlang der Küste um die Gegend einfach zu genießen.

Nachmittags sind wir dann per Bus noch nach Bondi Beach gefahren. Der Name hält wirklich was er verspricht. Der Strand ist wirklich wunderschön und lädt geradezu zum Surfen ein. Nach einem Kaffee am Strand ging es dann aber auch schon wieder zurück zu Santi wo es wieder leckeres Essen gab.

An unserem letzten Tag in Sydney waren wir nur noch ein wenig shoppen, bevor wir dann endlich unseren Mietwagen für unsere Tour nach Brisbane abholen konnten. Glücklicherweise wurden wir upgegradet und erhielten sogar ein größeres Auto als erwartet, nämlich einen kleinen weißen Mitsubishi Colt, der uns gleich gefiel. Nach einem Einkauf bei Aldi =) ging es dann an diesem Tag noch in Hunter Valley, einem bekannten Weinbaugebiet nahe Sydney.

So, 22.06 Napier

Juni 24, 2008 at 10:16 | In Juni 2008 | Leave a Comment

Nach einem kurzen Abstecher nach Taupo ging es nachmittags weiter nach Napier. Napier wurde 1931 von einem schweren Erdbeben zerstört und wurde anschließend von seinen Bürgern wieder komplett aufgebaut. Die Einwohner wollten es so schön wie möglich aufbauen, weshalb sie für die damalige Zeit modernsten Baustil verwendeten und zwar den Art Deco. Deshalb fühlt man sich dort auch wie in einer der amerikanischen Städte, die man sonst nur aus den Filmen kennt.

Alle Häuser vom Kino bis zum 5-Sterne Hotel waren in diesem Stil gebaut und die meisten von ihnen stehen auf Boden, der auch erst 1931 während dem Erdbeben entstand ist, bei dem Meeresboden z.T. fast 2m angehoben wurde und so eine komplett neue Küstenlinie entstand.

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel und einem schönen Ausblick von Bluff Hill, der direkt in Napier liegt, sind wir dann noch nach Hastings, der Zwillingstadt von Napier, gefahren. Die Strecke am Meer entlang war jedoch schöner, als die Stadt selbst, die wohl nur im Sommer richtig aufblüht, wenn hier all das Obst von den umliegenden Plantagen verkauft wird.

Anschließend ging es dann vom letzten Wochenende vor unserem Flug nach Australien fast 500km zurück nach Auckland um fit in die letzte Woche meines Praktikums zu starten.

So, 15.06 Raglan – Bridal Veil Fall

Juni 17, 2008 at 8:48 | In Juni 2008 | Leave a Comment

Nachdem uns Cate erzählt hatte, dass Jack Johnson ein Haus in Raglan hat, mussten wir natürlich dahin. Wir haben auch überall nach ihm Ausschau gehalten, aber leider haben wir ihn nicht getroffen. Dafür haben wir einen wunderschönen schwarzen und unheimlich breiten Strand vorgefunden. Dort haben wir uns dann mit einem der unzähligen Reiter am Strand unterhalten. Er hat mit seinem Pferd in den Herr der Ringe Filmen mitgewirkt und war auch sonst total nett. Neben den vielen Pferden am Strand haben sich dort auch etliche Surfer getummelt, für die der Strand ein kleines Paradies sein muss. Aber seht am Besten selbst, war schon ziemlich genial dort.

Auf dem Rückweg haben wir noch eine kleine Shoppingtour in einem der kleinen Surfshops in Raglan gestartet um anschließend auf unserem Rückweg nach Auckland noch beim Bridal Veil Fall einen kleinen Zwischenstopp einzulegen. Diese erreichten wir dann auch nachdem wir für ein paar Minuten einem kleinen Fußweg durch den Busch gefolgt sind. Wie von allen anderen Wasserfällen, die ich bis jetzt in Neuseeland gesehen habe, waren auch diese wieder einmal beeindruckend. Sie wurden nur von einem kleinen Bach gespeißt, der dann über eine 55m hohe Klippe in die Tiefe stürzte. Mit Nadine war es natürlich doppelt so lustig wie die Wochenenden zuvor, weshalb auch ein paar lustige Bilder entstanden sind…

Sa, 14.06 Goat Island – All Blacks

Juni 16, 2008 at 10:38 | In Juni 2008 | Leave a Comment

Nachdem ich am Mittwoch das Auto von Hiria wieder zurück bekommen habe (war nichts größeres) ging es vorbei an Leigh zur Küste vor Goat Island. Dort wurde vor einiger Zeit ein Marine Reserve, also eine Art Naturschutzgebiet eingerichtet, in dem fischen verboten ist. Deshalb findet man dort unheimlich klares Wasser vor, in dem sich die Fische auch direkt vor der steinigen Küste nur so tummeln. Und damit sind nicht die kleinen Fischen gemeint, die man sonst so im Meer vorfindet, sondern mindestens 30cm große Exemplare, die man ganz leicht anlocken kann, wenn man mit seiner Hand ein wenig im Wasser plätschert. Aber auch der Küstenabschnitt an sich war unheimlich schön und war von ausgewaschenen Steinformationen geprägt.

Danach ging es dann schnell zurück nach Auckland, da wir von Air New Zealand zwei Freikarten für ein Rugbyspiel zwischen der neuseeländischen Nationalmannschaft, den All Blacks, und der englischen Nationalmannschaft bekommen haben. Das Beste daran war, dass wir nicht irgendwelche Karten bekommen haben, sondern in eine Corporate Box von Air New Zealand eingeladen wurden. D.h. wir saßen über den eigentlichen Tribünen zusammen mit 14 anderen Mitarbeitern von Air New Zealand auf einer Art Balkon. Dort hatten wir sogar unsere eigene Kellnerin, die uns mit leckerem Essen und Trinken versorgte. So hatten wir eine grandiose Aussicht auf das gesamte Spielfeld und konnten zusehen, wie die All Blacks England mit 37 zu 20 Punkten aus dem Stadion fegte. Nach diesem tollen Spiel kehrten wir dann überglücklich und vollgefressen (nur ich =), gab zu viel leckere Tiramisuschnitten) zurück zu unserer Gastfamilie, denen wir dann von unserem tollen Erlebnis berichten konnten.

So, 08.06 Bethell’s Beach – Artisan Winery

Juni 9, 2008 at 9:12 | In Juni 2008 | 3 Comments

Da wir heute dankenswerterweise das Auto von Alex und Duncan ausleihen konnten, ging es heute zum Bethell’s Beach an der Westküsten. Dort war es dann ziemlich windig und recht wild. Das Wetter hat sich ständig geändert und nachdem es gerade noch geregnet hatte, schien dann auch wieder die Sonne. Auf dem Weg zum Strand wurde einem die ganze Zeit der schwarze Sand entgegengeweht und am Strand selbst konnten wir dann die unheimlich hohen Wellen bestaunen. Es gab sogar ein paar wenige Surfer die sich dort in die Fluten gestürzt haben. Lustig war auch, dass der Schaum, der durch die Wellen entstanden ist durch den Wind über den Strand geweht wurde, was ziemlich lustig aussah.

Nach unserem Aufenthalt in Bethell’s Beach sind wir dann weiter zur Artisan Winery gefahren. Diese gehört Freunden der Familie, die uns auch sehr freundlich empfangen haben. Dort haben wir den neuseeländischen Gewürztraminer und noch einen anderen Weißwein, names Betty Davis probiert – ziemlich gut. Aber ihre Anbaugebiete sind anders wie in Deutschland über das ganze Land verteilt und die eigentlichen Weinberge sind auch relativ klein.

Anschließend gings dann aufgrund des guten Wetters auf den One Tree Hill, auf dem wir die gute Aussicht genießen konnten, bevor wir noch einen kleinen Abstecher in ein Outletcenter hier in Onehunga gemacht haben.

Den Abend haben wir dann mit einer leckeren selbstgemachten Pizza  ausklingen lassen.

Sa 07.06 Auckland Museum

Juni 9, 2008 at 9:11 | In Juni 2008 | Leave a Comment

Am Freitagabend haben Nadine und ich uns endlich nach 4 langen Monaten wieder gesehen. Jetzt heißt es erst einmal für 5 Wochen zusammen reisen, worauf ich mich schon ziemlich freue.

Damit sie die Auckland ein wenig kennenlernt sind wir Samstag morgens erst einmal per Bus in die Innenstadt gefahren. Per Bus deshalb, weil „mein“ Auto gerade in der Werkstatt ist, weil es ein kleines Überhitzungsproblem hatte. So wies aussieht ist es aber nichts wildes und ist für nächstes Wochenende wieder einsatzbereit.

Dort angekommen habe ich ihr dann erst einmal die Attraktionen der Stadt (Viaduct Harbour, Ferry Building, Queen’s Street…) gezeigt. Nach einem gemütlichen Besuch in einem Kaffee ging es dann zu Fuß weiter über die Uni zum Museum in der Auckland Domain.

Museum hört sich ja erstmal recht langweilig an, aber war es überhaupt nicht. Denn dort wurden wir erst einmal von Maoriband empfangen, bevor wir dann das Museeum erkundet haben. Dort gibt es unzählige Schitzereien und Werkzeuge, Häuser und auch ein Kriegskanu der Maori zu bestaunen. Neben der großen Ausstellung über die Maori gab es dort auch viel über die Geschichte des Landes zu erfahren, z.B. das Auckland mitten in einem Vulkanfeld erbaut worden ist und in nicht allzu ferner Zukunft wieder von einem Vulkanausbruch betroffen sein könnte, dessen Auswirkungen man dann in einem Wohnhaus erfahren konnte. Dort konnte man sich aufs Sofa setzen und die Nachrichten im Fernsehen schauen, die es wohl gäbe, wenn es wieder zu einem solchen Ausbruch kommen sollte. Anschließend sah man dann durchs Fenster des Hauses den Vulkan ausbrechen und das ganze Haus wackelte worauf kurz danach das Fernsehen zusammenbrach… Echt sehr gut gemacht, man konnte sich gut vorstellen was hier in Auckland wohl los wäre, wenn es dazu kommen würde. Nachdem wir uns noch mit allen in neuseeländischen Tierarten vertraut gemacht haben, die leider zum Teil ausgestorben sind, ging es dann auf unserem Weg zurück vom Museeum noch im Tropenhaus vorbei, das gleich um die Ecke lag, bevor wir dann mit dem Bus abends wieder zurück gefahren sind um ein bisschen Ordnung in unser kleines aber feines Zimmer zu schaffen.


Mo, 02.06 Bay of Islands-Russell

Juni 3, 2008 at 9:38 | In Juni 2008 | 4 Comments

Am letzten Tag dieses langen Wochenendes habe ich eine halbtägige Bootstour in der Bay of Islands gemacht. Von Paihia aus ging es zu unzähligen kleinen Inseln in der Bucht, die zum Teil zum Besitztum von einigen Millionären in Neuseeland gehören, wofür man sie nur beneiden kann, da die Inseln samt ihrer Strände wirklich wunderschön sind. Ganz zu Beginn haben wir auch noch einen kleine Pinguin im Wasser gesehen, der immer abgetaucht ist um Fische zu jagen um dann nach kurzer Zeit wieder aufzutauchen.

Anschließend gings es ziemlich wackelig weiter in Richtung Hole in the Rock, vor dem sich die Fische nur so getummelt haben und ganze Schwärme ganz dicht unter der Wasseroberfläche zu sehen waren.  Mit unserem Schiff sind wir dann genau durch dieses Hole in the Rock durchgefahren, und so rau wie die See auf der einen Seite war, genauso ruhig war sie auf der anderen Seite. Unser Kapitän versuchte dann auch noch Delphine auszumachen, aber die hatten wohl heute keine Lust. Das gute daran ist, dass ich am Schluss der Bootsfahrt einen Gutschein bekommen habe und nochmal kostenlos an der gleichen Tour teilnehmen kann, da man eine Garantie erhählt, dass man Delphine zu sehen bekommt. Nach einer wirklich schönen über 3h Rundfahrt bin ich dann in Russell einem kleinen Küstenort ganz in der Nähe von Paihia von Bord gegangen.

Russell, war früher einmal die Hauptstadt von Neuseeland (obwohl man das kaum glauben kann, wenn man sieht wie klein es ist), und vor allem von Seefahrern besiedelt, die vor allem Alkohl im Sinn hatten. Trotz dieser Tatsache fand ich dort ein paar unheimlich nette, alte Häuser die der Stadt einen gewissen Charme verpassen.

Nach meinem Aufenthalt in Russell ging es mit einer Fähre zurück nach Paihia um von dort aus über die Haruru und die Whangerei Falls zurück nach Auckland um nach insgesamt 1068km Autofahrt wieder freundlich von meiner Gastfamilie empfangen zu werden.

So, 01.06 Cape Reinga-Paihia

Juni 3, 2008 at 7:56 | In Juni 2008 | Leave a Comment

Diesen Sonntag ging es vom Backpacker in Pukenui aus gleich morgens ab zum Cape Reinga. Die letzten 20km ging es über eine ziemlich raue Schotterpiste, so dass ich froh war, als ich endlich am Cape angekommen war. Vor dem Cape Reinga treffen die Tasmanische See und der Pazifische Ozean aufeinander, was man auch deutlich sehen kann und auch recht beeidruckend ist.  Der Name Reinga kommt von den Maori, die glaubten, dass die Seelen ihrer Verstorbenen Neuseeland vor dem Cape verlassen.

Cape Reinga selbst ist eine kleine Landzunge, die ins Meer ragt und auf der ein kleiner Leuchtturm steht. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Inseln in der näheren Umgebung und auf die Nordküste von Neuseeland.

Anschließend ging es auf dem Rückweg vom Cape noch zum Ninety Mile Beach, auf dem man bei Ebbe einfach mit seinem Auto rumfahren kann, was unheimlich viel Spaß macht, da man einfach mal die Handbremse benutzen kann, wenn einem gerade danach ist oder einfach am Strand entlangcruisen.

Nach dem kurzen Abstecher über den Strand ging es über die Ostküste nach Paihia in der Bay of Islands. Dort habe ich dann das Treaty House auf einer kleine Halbinsel namens Waitangi besucht. Vor dem Treaty House schlossen etliche Maori Häuptlinge mit einem Representanten der englischen Krone einer Vertrag ab, in dem sie ihre Souveränität abgaben und dafür den Status eines britischen Bürgers zugesichert bekamen. Im Gegenzug wurde ihnen garantiert, dass sie all ihre Besitztümer behalten dürfen. In der Anlage rund um das Treaty House gab es dann auch noch ein Kriegskanu der Maori zu bestaunen, dass aus einem der riesigen Kauri Bäume gefertigt wurde.

Die Nacht habe ich dann wieder in einem sehr netten Backpacker, welches sogar einen Blick auf den Strand bat, verbracht.

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